Vorstandswahlen und 10-Jähriges Bestehen der Naturschule

Naturschule mit neuen Namen – Bildnotiz zum 10-Jährigen und zum Vorstandswechsel

Bildung ist wohl tatsächlich immer noch nicht Männersache, wenn man die Mitglieder und den
Vorstand der Naturschule betrachtet, scheint sich dieser Eindruck ein weiteres Mal zu bestätigen.
Allerdings arbeitet die Naturschule auch nicht an Gender-Fragen, sondern an der Beziehung zur
Natur und an Bildungsfragen rund um Natur, Umwelt, Nachhaltigkeit und Biodiversität. Diese sollten
die andere Hälfte der Bevölkerung ebenso betreffen.

Bei bestem Wetter trafen sich die Vereinsleute in Dingelsdorf, fielen zunächst bei einem kurzen
Rundgang, den Sabine Stoll-Bruder fachkundig anleitete, über die Kräuter am Weges- und Ortsrand
her. Dann ging es in geselliger Runde mit etwa 15 Teilnehmenden bei bestem Wetter weiter zu einer
dankenden Verabschiedung lange im Vorstand mitarbeitender Mitglieder (Elisabeth von
Gleichenstein und Denise Scharrer, beide Gründungsmitglieder von 2005). Die beiden bleiben zwar
persönlich dem Verein treu, aber durch den absehbaren Weggang von Corinna Waider entsteht ein
echtes Vakuum, da so viele Qualitäten, die dem Verein zu Gute kamen, nun neu gesucht werden
müssen. Zum Beispiel suchten wir dringend Mitglieder, die fit sind in neuen Medien und der
Gestaltung von Printmedien. Aber wir wollen nicht jammern, schließlich gibt es neue Damen, die sich
zur Verantwortung im Vorstand haben hinreißen lassen: einmal Anne Mühlhäußer, die FGL-Stadträtin
und Lehrerin ist. Zum anderen hat Daniela Stadelhofer, Tagesmutter und frisch ausgezeichnete
Naturpädagogin, die Kasse des Vereins übernommen.

10 Jahre, die der Verein jetzt jung ist, sind genaugenommen bald 12, denn er gründete sich mit 7
Mitgliedern im Herbst 2005. Diese Zeit hat es offenbar gebraucht, um die Tätigkeiten in
Umweltbildung für Erwachsene (Weiterbildung) und Kinder (Kiga- Schul- und Ferienangebote)
bekannt zu machen. Heute ist die Naturschule auch über die Kreisgrenzen hinaus tätig, Dank
Landesmitteln und Kunstförderung von Schweden bis an das Donaudelta. Damit wird sie der
Namenserweiterung auf Naturschule Region Bodensee e.V., die 2015 beschlossen und durchgeführt
wurde, mehr als gerecht. Der Verein hat aktuell 31 Mitglieder. Man kann auch Mitglied werden, ohne
eine Funktion übernehmen oder Projekte durchführen zu müssen!

Zwei Auszeichnungen der UNESCO* konnte der Verein in den vergangenen Jahren als Anerkennung seiner
Arbeit entgegennehmen. Hiermit wurden insbesondere Projekte von Sabine Schmidt-Halewicz
ausgezeichnet, welche nach dem großen Wechsel im Vorstand nun die Schriftführung übernimmt.

2013 offizielles Projekt der Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung
2016 offizielles Projekt der Dekade Biologische Vielfalt


Bild: v. l. n. r. und von u. n. o.: Elisabeth von Gleichenstein, Anne Mühlhäußer, Christine Giele,
Corinna Waider, Denise Scharrer, Daniela Stadelhofer, Sabine Schmidt-Halewicz, Waltraud Kostmann,
Sabine Stoll-Bruder und zwei Töchter von Frau Stadelhofer.

Lebendiges Lernen am Wasser

An alle Pflegeeltern, Kernzeitbetreuende & ZentrumsleiterInnen,

Hier eine kleine Information zu einem tollen Naturschule-Angebot zu Wasserthemen für Kinder im Grundschulalter – gerne auch mit Migrationshintergrund:

Wann?
2 Nachmittage mit einer Gruppe von jeweils 8-12 Kindern im Grundschulalter!
Am 21. Juni ist der erste Nachmittag, der zweite Termin ist noch offen.
Wir treffen uns um 15 Uhr in den Räumen des Treffpunkt Petershausen, Georg Elser-Platz.

Anmelden für den Nachmittag (15-17:30h) kann man die Kinder entweder direkt bei der Naturschule
(info@naturschule-region-bodensee.de) oder bei Angelika Gattmann (Angelika.Gattmann@pfadkn.de).

Am Bachschulzimmer werden wir zu Naturdetektiven und Wissenschaftlern, die das Leben im Bach erforschen. Wir werden dabei Tiere und Pflanzen im und am Bach kennenlernen und deren Lebensraum und Lebensweise erkunden.

Beim Experimentieren mit Wasser geht es um spannende physikalische oder chemische Experimente rund ums Thema Wasser: Was ist das Besondere am Wasser, warum ist es so wichtig, wie entstehen Wirbel, Wellen und Strömungen – und wie kann Wasser sogar zu Kunst werden?

Gefördert durch:
Amt für Schulen Bildung und Wissenschaft & Integration

Kunstprojekt Klang – Welt – Raum

Kunstprojekt mit Jugendlichen mit und ohne Migrationserfahrung

Ort: Palmenhausareal, Konstanz-Paradies
Termin: Wird noch bekanntgegeben

Für ein ungewöhnliches Kunstprojekt suchen wir Jugendliche, um im Team eine große Installation zu realisieren, die wie ein Musikinstrument bespielt werden kann. Dieses soll im Palmenhausareal in Konstanz/Paradies entstehen (beim Cafe Mondial) und soll dort einige Monate bleiben.
Eure Kreativität ist gefragt! Wir wollen ein multinationales Team zusammenstellen und freuen uns über jeden, der Lust hat, mit zu arbeiten und mit zu gestalten. Im Wesentlichen wird mit Holz gearbeitet, das geschnitzt und bemalt wird.

Interessenten bitte melden bei Michael Rofka: m.rofka@gmx.de